CDU Stadtverband Walldorf

EAG: Familienunternehmen mit Verantwortung und Weitblick

Landtagsabgeordnete Christiane Staab (CDU) vor Ort in St. Leon-Rot

St. Leon-Rot. Die EAG Erdbewegungs- und Abbruchgesellschaft mbH steht seit mehr als drei Jahrzehnten für Kompetenz und Verlässlichkeit im Bereich Abbruch, Tiefbau und Erdarbeiten. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1989 von Karl-Heinz Merx. Im Jahr 2009 trat mit dessen Sohn Tobias die nächste Generation in den Familienbetrieb ein. Geführt wird das Unternehmen, das aktuell rund 60 Mitarbeitende zählt, heute von Karl-Heinz Merx, seiner Gattin Martina und seinem Sohn Tobias.

V.l.: Udo Back, Christiane Staab MdL, Tobias Merx und Achim Schell. (Foto: Juliana Sauer)V.l.: Udo Back, Christiane Staab MdL, Tobias Merx und Achim Schell. (Foto: Juliana Sauer)

Das Leistungsspektrum der EAG ist breit gefächert. Zum Kerngeschäft zählen Abbrucharbeiten sowie Tiefbau- und Erdarbeiten jeder Größenordnung und jedes Schwierigkeitsgrades. Realisiert werden Projekte der öffentlichen Hand, wie Hochwasserrückhaltebecken oder Brückenbauvorhaben, aber auch Erdarbeiten gewerblicher Kunden oder privater Personen.

Bei einem Besuch vor Ort informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Christiane Staab im Gespräch mit Tobias Merx und seiner Mutter Martina über die aktuelle Situation und die Herausforderungen des Betriebs. Begleitet wurde sie von Udo Back und Achim Schell vom CDU-Ortsverband St. Leon-Rot.

„Eine große Herausforderung ist der Fachkräftemangel“, so Geschäftsführer Tobias Merx. „Viele langjährige Mitarbeiter stehen kurz vor dem Ruhestand, und die Gewinnung neuer Fachkräfte gestaltet sich schwierig.“

Ein Teil der Belegschaft seien Mitarbeitende aus Kroatien und Serbien, die sich durch hohe Integrationsbereitschaft auszeichneten und gute Arbeit leisteten. Viele von ihnen lebten mit ihren Familien in der Region und hätten die deutsche Sprache erlernt und sprächen diese inzwischen gut.

Martina Merx merkte an: „Problematisch für die neuen Mitarbeiter ist die angespannte Situation auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Uns ist es kaum möglich, neuen Arbeitskräften eine Wohnung oder Unterkunft in Aussicht zu stellen. Das erschwert die Personalgewinnung für uns zusätzlich."

Neben dem Fachkräftemangel erschwerten auch die bürokratischen Anforderungen die Arbeit vor Ort. Die Zahl an Vorgaben und Dokumentationspflichten habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Viele Nachweispflichten stünden in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der eigentlichen Bauausführung. Besonders im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz seien die Auflagen umfangreich. Auch die Ersatzbaustoffverordnung, die zum 1. August 2023 in Kraft getreten ist, sorgt nicht für die erhoffte Vereinfachung, sondern für zusätzliche Komplexität. Weiterhin wäre ein praxisnäheres Vergaberecht wünschenswert.

Landtagsabgeordnete Christiane Staab dankte der Familie Merx abschließend für den offenen Austausch, die Anregungen und Hinweise. "Der Austausch mit regionalen Unternehmen ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Im direkten Gespräch erfahre ich, wo ihre Herausforderungen liegen und wo konkreter Handlungsbedarf besteht.“