Hannelore Blattmann

Die CDU Walldorf sagt Danke!

Hannelore Blattmann scheidet auf eigenen Wunsch, vor allem aus Gesundheitsgründen aus dem Gemeinderat der Stadt Walldorf aus. Wir blicken in Dankbarkeit auf 25 Jahre zurück, die wir als Fraktion mit ihr teilen durften.

Hannelore Blattmann scheidet auf eigenen Wunsch, vor allem aus Gesundheitsgründen aus dem Gemeinderat der Stadt Walldorf aus. Erstmals 1994 gewählt und in den Folgewahlen immer wieder mit großer Stimmenzahl bestätigt, gehörte Hannelore zu den prägenden Persönlichkeiten dieser 25 Jahre dauernden Amtszeit. Eine Herzensangelegenheit waren ihr immer die Belange der sozial Schwachen und der älteren Mitbürger – Hannelore war, wie es ein Fraktionskollege formuliert hat „Das soziale Gewissen“ der CDU. Das zeigt sich auch darin, dass sie durchgängig seit 1994 Mitglied im Sozialausschuss war und sich um „Ihre Leute“ gekümmert hat. Stets ein Anliegen war Ihr eine familiengerechte Bedarfsplanung in den Kindergärten und sie hat sich vorausschauend für moderne Betreuungskonzepte in den Kindergärten eingesetzt.  Sie war ab 1999 Mitglied im Finanzausschuss und Kultur- und Bildungs-Ausschuss und seit 2004 im Astorstiftungsrat. Im Ausländer-Ausschuss, solange dieser gebraucht wurde, war Hannelore aktiv und hat vielen „Russland-Deutschen“ den Start in der selbst gewählten neuen Heimat mit „Rat“, vor allem aber auch mit „Tat“ geholfen.

Hannelore selbst hat dieses Schicksal als Kind miterlebt, als ihre Familie aus Parabutsch, im heutigen Serbien, vertrieben wurde. Wie viele Donauschwaben fand ihre Familie in Walldorf Aufnahme und musste sich unter den widrigen Bedingungen der Nachkriegszeit eine neue Existenz aufbauen. Das ist ihr, wie vielen anderen, vorbildlich gelungen. Andere wären zufrieden gewesen, sich eine gute Zukunft zu sichern, Hannelore hat sich von Anfang an in der katholischen Kirche engagiert, war lange Jahre Vorsitzende der katholischen Frauenge-meinschaft Deutschlands und 20 Jahre Vorsitzende des Pfarrgemeinderates. Sie ist die Triebfeder der „Kleiderstube“ und des „Mittagstisches“. Als Anerkennung dieses außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatzes verlieh ihr Christian Wulff 2011 das Bundesverdienstkreuz. Nicht vergessen dürfen wir Ihren Mann Heinz, der immer an ihrer Seite war und sie getragen und unterstützt hat, wo es nur ging.

Groß war der Verlust als Heinz unheilbar erkrankte und Dich nach einer kurzen Leidenszeit für immer verlassen musste. Du konntest alles mit ihm teilen und diese Lücke bleibt, wie wir immer wieder feststellen mussten.

Hannelore, wir haben Dich immer bewundert für Deine Hilfsbereitschaft und Zähigkeit auch in schwierigen Situationen und wir blicken in Dankbarkeit auf 25 Jahre zurück, die wir als Fraktion mit Dir teilen durften.

Nach oben