Bundestagskandidaten-Bewerber stellen sich vor

Moritz Oppelt und Dr. Jens Keienburg stellen sich den Fragen der CDU Mitglieder und interessierter Bürger

Dr. Keienburg (links) und Moritz Oppelt (rechts) stellen sich vor. Tobias Berger (mitte) moderierte die Veranstaltung  |Foto: Dr. Clemens Kriesel
Dr. Keienburg (links) und Moritz Oppelt (rechts) stellen sich vor. Tobias Berger (mitte) moderierte die Veranstaltung |Foto: Dr. Clemens Kriesel
Moritz Oppelt und Dr. Jens Keienburg waren auf Einladung der Stadtverbände St. Leon-Rot und Walldorf am letzten Freitag, den 11.09.2020, in der Spargelhalle St. Leon-Rot und stellten sich den Fragen der CDU Mitglieder und Bürger.

Nachdem Dr. Stephan Harbarth, ehemals direkt gewähltes Mitglied des Bundestags, nun Vorsitzender des Bundesverfassungsgericht ist, wird der Wahlkreis 277, zu dem auch Walldorf und St. Leon-Rot gehört, einen neuen Kandidaten für das Direktmandat erhalten. Derzeit stehen zwei Bewerber bereit, die in die großen Fußstapfen von Dr. Stephan Harbarth treten wollen. Am 25.09.2020 können die Delegierten der Ortsverbände über den Direktkandidaten entscheiden.

Aus diesem Grunde ist es insbesondere für die Ortsverbände wichtig, wer im nächsten Wahlkampf für die CDU als Bundestagskandidat ins Rennen geht. Denn dieser Kandidat ist dann ja das Sprachrohr der Region im Bundestag.

Diese Funktion – Sprachrohr der Region im Bundestag – war auch das erste Thema der Sitzung. Denn es ging um die dringend nötige Verkleinerung des Bundestages und dass es nach dem Wunsch anderer Parteien hauptsächlich über die Vergrößerung der Wahlkreise passieren soll. Auch der derzeitig ausgehandelte Kompromiss sieht unter Anderem eine Vergrößerung der Wahlkreise vor. Dadurch wären dann weniger Direktkandidaten im Bundestag und müssten einen noch größeren Wahlkreis vertreten. Die Direktkandidaten müssten also jeweils mehr Bürger vertreten und es kann befürchtet werden, dass die Politik sich weiter vom Bürger entfernt. Deshalb wurden durch die CDU andere Methoden der Verkleinerung des Bundestags vorgeschlagen, die jedoch leider in der Presse nicht so prominent diskutiert wurden.

Weitere diskutierte Themen waren: Die Umweltpolitik und die Abgrenzung von den Grünen, die Vernetzung beider Kandidaten in der CDU und im Bundestag und schließlich die Flüchtlingspolitik.

Nach zwei sehr interessanten Stunden hatten die Delegierten einen fundierten Eindruck von beiden Kandidaten gewinnen können und sind bereit für die Entscheidung am 25.09.

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