Geschäftsbericht Wohnungswirtschaft

Stellungnahme der CDU-Fraktion

Seit der Gründung 2015 zeigt sich die Richtigkeit der Entscheidung, das Wohnungs-/ Immobilienmanagement in die eigene Hand zu nehmen und bestätigt den damaligen Ratsbeschluss.

Herrn Högerich und seinem Team – vielen Dank für die bisherige überzeugende Arbeit, die Weitsicht mit der Aufstellung eines 10-jährigen Sanierungsfahrplans und die verantwortungsvolle Verwaltung eines eindrucksvollen Immobilienportfolios mit von moderatem Personalaufwand. Ein interessanter Punkt ist auch die geplante „Innhouse-Schulung“ mit professioneller, externer Unterstützung, um das Team fit zu machen bei Arbeit mit Bewerbern (z.B. Deeskalationsstrategien etc.), bewerber-/ publikumsorientiertes Arbeiten.

Dass das gesamte Team um Herrn Högerich über die erforderlichen Kompetenzen und Erkenntnisse verfügt zeigt dieser Bericht. Die CDU-Fraktion lobt die strukturierte und professionelle Herangehens- und Arbeitsweise, die insbesondere konstant niedrige Leerstandsquote und die bisherigen erfolgreichen Sanierungen und Neubauprojekte.  

Ein positiver Aspekt (es gibt in dem Bericht durchaus mehrere), der dem Bericht zu entnehmen ist, entsteht u.a. durch die flächige Verteilung und Lage der städtischen Immobilien im Ort, dass eine „Getto-Bildung“ vermieden wird. Das war auch ein Wunsch des Rates.

Auch mit dem Umgang und Verfahren mit der/ den Warteliste (n), dass nach einer 3-maligen Ablehnung einer angebotenen Immobilie durch einen Bewerber, der Wartelistenplatz abgegeben werden muss und eine neue Bewerbung erfolgen muss ist ein sozialverträgliches und nachvollziehbares Vorgehen. Die Vergabekriterien sind transparent, plausibel und sozial vertretbar. Auch das regelmäßige Nachfragen und Abgleichen der Bewerbungen macht Sinn, um aktuell zu bleiben und hat nichts mit Gängelei zu tun.

Die Bewerbersituation zeigt bei allen Immobilien ein konstant hohes Niveau, nach einer Spitze 2019 bei den sozial geförderten Immobilien (Flüchtlings-/ Migranten bedingt?) – spricht sicher für die Attraktivität unsere Gemeinde – leider ist Wohnraum – öffentlich oder privat – nicht beliebig und kurzfristig vermehrbar. Auch nicht in einer Gemeinde „Walldorf“ mit einer soliden (üppigen) finanziellen Ausstattung.

Die im Bericht genannten Mietpreise für renovierte Wohnungen (6,33 €/ m² bis 6,51 €/ m²) und für Neubauten (6,33 €/ m² bis 7,33 €/ m²) halten wir für sozial uns angemessen.

Ein wichtiger Aspekt bei der Betriebskostenabrechnung ist, dass  darauf geachtet wird, eine Verjährung zu vermeiden.

Ein geschickter Schachzug beim Neubau „Ebertstr. 4“, um Nebenkosten bei den Heizkosten einzusparen, scheint zu sein, diese über eine Pauschale zu definieren und in Rechnung zu stellen. Ein Zeichen, dass mitgedacht wird. Dennoch sollten die real entstehenden Kosten kontrolliert werden, ob man mit der Entscheidung auch in der Zukunft richtig liegt.

Aus dem Bericht ist auch zu ersehen, dass es insgesamt voran geht, wohl durchdacht und geplant – siehe Sanierung Sambugaweg, der sich inzwischen auch äußerlich adrett zeigt sowie die dargestellten aktuellen und geplanten Projekte – sowie der Ausblick auf das II. HJ 2019.

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. HJ 2919 ist glaubhaft und nachvollziehbar und solange im geplanten Budget geblieben wird soll uns das recht sein.

Aufgrund eines solch detaillierten und ausführlichen Berichtes ist es für alle Entscheider einfacher, in die Zukunft zu blicken und Überlegungen und Strategien für Verbesserungen zu entwickeln – zum Wohle der Bürger unserer Heimatstadt.

Daher gilt der Dank und die Anerkennung der CDU-Fraktion in besonderer Weise Herrn Högerich und seinem Team für einen übersichtlichen und gewissenhaften Bericht und auch für das Engagement, mit dem dieser Eigenbetrieb „Wohnungswirtschaft“ geführt wird – zu unser aller Zufriedenheit.

Die CDU-Fraktion nimmt den Geschäftsbericht zustimmend zur Kenntnis – vielen Dank.

 

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