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08.08.2013 | U. Lindner
Mit der CDU Walldorf zu Besuch im „Deutschen Apotheken-Museum“ im Heidelberger Schloss
Ferienspaßaktion 2013
Am 07.08.2013, gegen 09.00 Uhr, trafen sich 8 gutgelaunte Mädchen und Jungs am Bahnhof Wiesloch-Walldorf. Angeführt wurde die Truppe von U. Knäble und den Betreuern P. Bender und Uwe Lindner. Mit dem Zug und anschließend mit dem Bus, traf man gegen 10.15 Uhr am Burgweg ein und die letzten Meter Richtung Schloss wurden zu Fuß zurückgelegt.
Ferienspaßaktion 2013 - Mit der CDU Walldorf im „Deutschen Apotheken-Museum“ im Heidelberger Schloss
Dort wurden wir bereits von Herrn Philipp Huwer erwartet. Bevor die Museumsrallye starten konnte, wurden die Kinder von Herrn Huwer in die kleine Apothekerkunde eingeweiht.
Bei der umfangreichen Übersichtsführung wurde den späteren Entdeckern viel Wissenswertes mit auf den Weg gegeben. Durch das vielfältige Anschauungsmaterial wie: Echte Alraune, Bezoarsteine, Drachenblut, Schlangenhaut und sogar Einhörner, aber auch ein ca. 2 Meter langer Narwalzahn, wurden die Kinder in richtiges Erstaunen versetzt.
Die Erklärungen wie früher mit Pülverchen, Pillen und Salben hantiert und wie diese hergestellt wurden (mit Mörser, Wurzelschneider, Schneidebretter, Reibschalen, Mühlen u.a.) fand ebenfalls großes Interesse bei den Kindern. Scherzhaft nannte man den Apotheker auch „Pillendreher“. Lange bevor es Tabletten, Kapseln und bunte Dragees gab, war die handgeformte Pille eines der am häufigsten hergestellten Arzneimittel in der Apotheke.
Man konnte für Arzneien Teile von Pflanzen, Mineralien und von Tieren verwenden. Sogar vom Menschen wurde das Fett benutzt. Früher wurden alle Arzneien beim Apotheker gefertigt. Selbstverständlich gab es auch wohlschmeckendes Konfekt und Handtaschen aus Schlangenleder beim Apotheker zu kaufen.
Übrigens war der frühere Beruf des Apothekers ein rein handwerklicher Beruf und man brauchte mindestens 17 Jahre, um den Apothekermeister machen zu können.  Es war auch ein typischer Männerberuf in dieser Zeit.
Kräuter, Hölzer, Harze und andere stark riechende – auch stinkende – Substanzen, an deren Heilwirkung man glaubte, sollten die Luft reinigen und den Pesthauch vertreiben. Auch glaubte man, dass man durch das Essen von Kröten (Beulenhaut) die Beulenpest besiegen könne.
Nach all den vielen Vorabinformationen wurden die Kinder in 2 Teams eingeteilt. Nun ging es mit gestalteten Fragebögen auf Schnitzeljagd durch das ganze Museum. Um alle Fragen beantworten zu können, war Teamgeist und Eigeninitiative gefragt. Die Antworten konnte man durch genaues Hinhören, Hinsehen, Lesen und Zeichnen herausfinden.
Zum Schluss hatten alle einen kleinen Preis gewonnen. Verlierer gab es natürlich keine, aber das Löwenteam „Melanie und Elena“ waren Tagessieger und erhielten einen Sonderpreis.
Nach der Apothekenrallye stand noch ein Rundgang auf dem Heidelberger Schloss auf dem Programm. Hierbei erläuterte U.Knäble genauestens und höchst interessant die geschichtlichen Zusammenhänge  in Sachen „Heidelberger Schloss“.
Anschließend wurden die Kinder für ihre Ausdauer und Aufmerksamkeit von Herrn Knäble mit einem leckeren Eis belohnt.
Der Tag war wie im Flug vergangen und die Kinder wurden nach Rückkehr am Bahnhof wohlbehalten ihren Eltern übergeben.
An dieser Stelle gebührt unserem Ferienspaßführer  U.Knäble  nochmals besten Dank für die vorbildliche Organisation und Durchführung.

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