Am 22. April findet wieder der internationale Earth Day statt. Dieser Tag der Erde wird jährlich in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken.
Das diesjährige Motto des Earth Days lautet „Nie wieder Müll. Heute Abfall, morgen Nährstoff - intelligent produzieren, verbrauchen, nutzen, zurückgeben, wiederverwenden“ Hinter diesem Motto verbirgt sich die Hoffnung, dass es irgendwann nur noch Nährstoffe geben wird. Technische und biologische Verbrauchsgüter sollten so umweltfreundlich hergestellt werden, dass man sie bedenkenlos in den Kompost werfen kann.
Bei den Gebrauchsgütern soll bereits die Produktion so ausgelegt sein, dass sie nach der Benutzung wieder in den Recyclingprozess integriert werden. Was bedeutet, dass ihre technischen Nährstoffe wieder in Produktionskreisläufe zurückgeführt werden können, ohne an Materialwert zu verlieren. Wäre es nicht toll, Produkte zu haben, die nicht verbraucht werden? Eine Welt in der Waschmaschinen, Fernseher oder Bauelemente, Türen, Fenster, ganze Häuser, Autos, Fahrräder so hergestellt sind, dass sie nach der Nutzung wieder in die technischen Systeme zurückgehen. Darüber lohnt es sich nachzudenken.
Die CDU Walldorf wird an einer Besichtigung des Biomasseheizkraftwerkes der AVR-Rhein-Neckar in Sinsheim am Freitag, 17. April 2015 um 15:00 Uhr teilnehmen.
Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Eveline Schmitt, Tel. 891393 oder e.schmitt@cdu-walldorf.de an. Wir werden versuchen Fahrgemeinschaften zu organisieren.
Für die Führung ist festes Schuhwerk erforderlich.
Durch die Verbrennung von Biobrennstoff spart das Heizkraftwerk ca. 1,4 Mio. Liter Heizöl jährlich, das sind 5.000 t vermiedenes klimaschädliches CO2.. Der Biobrennstoff besteht aus Grünschnitt und Landschaftspflegematerial und stammt zum Teil auch aus unserer Stadt und dem Grünschnitthof. So entsteht Wärme aus der Region für die Region. Auch entfallen Import und weite Transportwege, dies kommt der Energiebilanz zugute. Bei der Förderung und dem Transport des Brennstoffes kann es nicht zu Umweltkatastrophen mit auf Jahre verschmutzten Küstenregionen und Böden kommen. Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt zum Thema Wiederverwertung von Biomasse.