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29.01.2014, 22:19 Uhr | U. Lindner
Neujahrscafé CDU Walldorf
25.01.2014
Mit dem Zitat des Philosophen Karl Popper: „Die Zukunft ist weit offen, sie hängt von uns ab, von uns allen“ und der damit verbundenen Aufforderung zum Handeln, begrüßte der Vorsitzende Uwe Lindner die zahlreich erschienenen Gäste, Parteifreundinnen und Freunde im katholischen Pfarrsaal zum Neujahrscafé der CDU Walldorf.
Unter den vielen Gästen durfte Lindner auch die Bürgermeisterin der Stadt Walldorf -Frau Christiane Staab - herzlich willkommen heißen.
Langjährige Mitglieder der CDU
Lindner brachte zum Ausdruck, dass der Jahreswechsel dazu anregen soll, noch einmal zurück – aber vor allem auch nach vorne zu blicken.
Im Jahre 2014 sei mit einem weiteren Wachstum zu rechnen, damit verbunden seien auch entsprechende Gewerbesteuereinnahmen für die Kommunen, meinte Lindner. Dies werde sich positiv auf Walldorf auswirken und man habe weiterhin die Möglichkeit für Walldorf und seine Bürgerinnen und Bürger entsprechend gestalterisch zu planen und zukunftsorientiert zu handeln, so Lindner weiter. In seinen weiteren Ausführungen streifte der Vorsitzende Lindner sowohl bundespolitische, als auch landespolitische Themen. In Richtung der neuen Regierungskoalition in Berlin äußerte Lindner, dass der Neuanfang nicht gerade reibungslos geglückt sei und er sich vor Festlegung der Koalitionen weitere Sondierungsgespräche mit dem Bündnis 90/Die Grünen gewünscht hätte. Auch sei man den Forderungen der SPD viel zu weit entgegen gekommen. Insbesondere in den Themengebieten „Rente mit 63“, „Mindestlohn“ und „doppelte Staatsbürgerschaft“. Lindner bemängelte zudem, dass die in Baden-Württemberg von rot/grün durchgeführte Bildungsreform, mit dem Überstülpen der Gemeinschaftsschulen, plan- und konzeptlos ausgeführt worden sei. Ohne schlüssige Konzepte und Lehrpläne hätte man die Kommunen alleine gelassen. In diesem Zusammenhang brachte Lindner weiter zum Ausdruck, dass man mit unserer Bürgermeisterin, Frau Christiane Staab, eine hervorragende Expertin bezüglich dieser Materie an der Seite habe. Walldorf sei für diesen Bereich vorzüglich für die Zukunft gerüstet und man sei froh darüber, dass die entsprechenden Weichenstellungen bereits eingeleitet worden sind.

Trotz Rekordsteuereinnahmen stiegen die Schulden und die Grunderwerbsteuer wurde um 5 % erhöht. Dies wirke sich gerade für junge Familien nachteilig aus und mache es zukünftig schwer, eigene vier Wände zu erwerben. Der Vorsitzende bemängelte außerdem die unsägliche Polizeireform, die bewährte Polizeistrukturen aufbricht und viele Millionen Euro verschlingt. Leider bringe die Reform weder mehr Sicherheit für die Bürger, noch werde das Kernproblem, die zu geringe Personaldecke der Polizei, angegangen.

Bürgermeisterin Frau Christiane Staab dankte dem Gemeinderat für die gute Arbeit, die im abgelaufenen Jahr geleistet wurde. Sie brachte zum Ausdruck, dass sie sich mit ihrer Familie in Walldorf sehr wohl fühle und den Schritt, Bürgermeisterin in Walldorf zu werden, keinen Augenblick bereut hätte. Sie sei glücklich, dass die im Herzen Walldorfs vorhandene Wunde mit der Fertigstellung der Drehscheibenbebauung geschlossen sei und dieses Herzstück in Walldorf von fast allen Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen worden ist. Auch die Fertigstellung der sozialen Mitte im Jahre 2014 sei ein weiterer Baustein, die Zukunft für unsere Kinder und der älteren Generation zu sichern.

Der Fraktionsvorsitzende Werner Sauer sprach in Sachen Umsetzung der Ganztagsschule ebenfalls von einem großen Kraftakt, den es zu leisten galt. Dies konnte aber nur aufgrund der ausgezeichneten baulichen Vorrausetzungen und der finanziellen Beteiligung durch die Stadt Walldorf umgesetzt werden. Herr Sauer gab zu verstehen, dass Kinder frühzeitig gefördert werden müssen. Gute Förderung ist meist der zentrale Punkt für eine guten Ausbildung in der Zukunft und somit einer der wichtigsten Baustein für eine gut funktionierende Gesellschaft.

In Bezug auf die bevorstehenden Kreistagswahlen 2014 merkte Werner Sauer an, dass man mit Frau Christiane Staab (Spitzenkandidatin), Dr. Gerhard Baldes und Frau Knitter-Lehmann von personeller Seite her hervorragend aufgestellt sei und sich gute Chancen ausrechne.
Sowohl Lindner als auch Sauer warben bei den Mitgliedern darum, die CDU sowohl bei den Europawahlen als auch der Kreis- und Kommunalwahl am 25. Mai 2014 voll und ganz zu unterstützen, damit insbesondere bei der Kommunalwahl die Fraktionsstärke der CDU erhalten und wenn möglich weiter ausgebaut werden könne.

Voller Stolz konnte der Vorsitzende Lindner die Herren Dr. Mathias Hothum, Stefan Schulz und Horst Bub für 25-jährige, Ulrich E. Knäble, Hans Klemm für 30-jährige, Jürgen Braus, Herbert Winnes für 35-jährige, Karl-Friedrich Moock, Frau Hedi Kief, Margarethe Remor für 40-jährige und Paul Becker, Otto Kief sowie Manfred Helm für 45-jährige Mitgliedschaft ehren und ihnen als Zeichen seiner Dankbarkeit ein Präsent mit Urkunde überreichen.

Am Ende seines Vortrags sagte Lindner, dass Lebensqualität jeder unterschiedlich definiere, doch für die meisten Menschen spiele dabei nicht nur das wirtschaftliche Wohlergehen eine Rolle. Wichtige Faktoren seien auch eine intakte Umwelt und sozialer Zusammenhalt. Darum können wir froh sein, dass es in Walldorf so viele Menschen gibt, die sich für das Gemeinwesen einsetzen. Denen gilt unser ganz großer Dank.

Zum Abschluss dankte der Vorsitzende allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hatten. Musikalisch wurde der Nachmittag von dem 9-jährigen Eric Haspel (Klavier), dem 16-jährigen Patrick Kradi und dem 17-jährigen Pascal Münch (Duo an Klavier und Keyboard) in hervorragender Weise umrahmt.
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