Neues aus der Fraktion

03.10.2016, 18:57 Uhr
 
Stellungnahme CDU Gemeinderatsfraktion - Jahresabschluss Innowerft
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, werte Kolleginnen und Kollegen,

mit der Innowerft Technologie und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH unterhält die Stadt Walldorf eine Beteiligung zusammen mit der SAP und dem Forschungszentrum für Informatik in Karlsruhe, die in Gänze darauf ausgerichtet ist, innovative Unternehmensgründungen vor allem im Bereich der Informationstechnologie zu fördern. Für unseren Standort Walldorf also ein wichtiges und adäquates Förderungsinstrument. Gleichzeitig bekennen wir uns mit der Innowerft auch zur Zukunft des Hochtechnologiestandortes Walldorf.

Mathias Pütz
Das zugegeben auf den ersten Blick überaus negative Jahresergebnis ist dem Umstand der doch risikoreichen Startup-Förderung geschuldet. Da es unter Umständen Jahre dauert, um überhaupt eine Rendite durch die stillen Beteiligungen zu erhalten, mit denen sich die Innowerft befasst, sind die fünf Jahre seit Ihrer Gründung sicher nicht genug Zeit, um eine Bewertung betriebswirtschaftlicher Art zu treffen. Folgerichtig hat sich die Liquidität der Gesellschaft dann auch sukzessive verringert.

Ein wesentlicher Punkt nicht nur für die erfolgreiche Unternehmens- und Wirtschaftsförderung, sondern auch für die Daseinsberechtigung einer solchen Einrichtung ist die passende personelle Besetzung. Zusammen mit den beiden anderen Gesellschaftern setzen wir seit letztem Jahr unser Vertrauen in Herrn Dr. Thomas Lindner.

Dem mittel- und langfristigen Erfolg der Innowerft und der Förderungswürdigkeit der Startups liegt neben dem angewendeten Kriterienkatalog auch die überarbeitete Strategie zugrunde: " Innowerft- Beste Rahmenbedingungen für Dein Startup."

Wichte Aspekte darin sind unserer Meinung nach neben der obligatorischen Begleitung der Gründer eine gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Hochschulen und auch Marketing in eigener Sache. Je bekannter die Marke Innowerft ist, desto besser kann sich die Kommunikation unter den Partnern entfalten.

Tatkräftig und konstruktiv-kritisch unterstützt wird Herr Dr. Lindner auf diesem Weg vom Beirat, einem sechsköpfigen Gremium, dem auch zwei Vertreter der Stadt Walldorf angehören.

Die CDU- Fraktion hält es für vorteilhaft, die Gesellschaftssatzung bei der Zuständigkeit des Beirates zu ändern. Es wird Haftung und Kompetenz des Geschäftsführers in Einklang gebracht. Zukünftig befindet er unbenommen der anerkannten Expertise des Beirates über die Auswahl und Unterstützung der zu fördernden Unternehmen. Der Fokus des Beirates liegt nun verstärkt auf seiner originären beratenden Tätigkeit. Im Sinne der Innowerft kann nicht von einer Entmachtung die Rede sein.

Wir gehen davon aus, dass die Strategieänderung und auch die angepasste Gesellschaftssatzung der Innowerft dazu beitragen, Startups zu wirtschaftlicher Überlebensfähigkeit zu verhelfen oder sie sogar zu Erfolgsmodellen zu machen. Bei allen Misserfolgen aber auch aussichtsreichen Beteiligungen unterstützt die CDU- Fraktion den Betrieb der Innowerft als Baustein der wirtschaftsfreundlichen Walldorfer Infrastruktur und stimmt beiden Punkten des Beschlussvorschlages zu.

 

Vielen Dank.

Für die CDU-Fraktion

Mathias Pütz

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